Der Cuckold ist ein angelsächsischer Name für den gehörnten oder betrogenen Ehemann. In der Praxis ist es eine Mann, der Freude daran hat, seiner Ehefrau oder festen Freundin beim Sex mit Dritten zuzusehen. Wird der Cuckold dabei aktiv, so handelt es sich um erweiterte MMF-Dreier.
Der Begriff des Cuckold kam ursprĂĽnglich aus Frankreich (cucu) und steht dort in ĂĽbertragenem Sinne fĂĽr den Kuckuck, dessen Weibchen Eier in fremde Nester legt.
Heute ist der Begriff durch Pornografie weit verbreitet. Die enstprechenden Szenen zeigen meisztb einen (Ehe-)Mann, der dabei zusieht, wie seine Frau oder Geliebte von einem anderen Mann sexuell stimuliert oder beschlafen wird. Dabei handelt es sich im weiteren Sinne um eine sexuelle Stimulation durch Voyeurismus. Die Kreise, in denen „Cuckolding“ betrieben wird, sind entweder aus Swingerkreisen hervorgegangen oder entstammen der BDSM-Szenerie, je nachdem, ob es um den reinen Voyeurismus oder die Unterwerfung des Ehemannes oder Geliebten geht. Teils wird auch auf die Entwürdigung des Ehemannes spekuliert oder die Szenerie wird auf heteroflexible Szenen ausgedehnt.
Zum „Cuckolding“ existiert eine sogenannte „Szene“ mit eigenen Webseiten und Foren, auf denen auch die Jargon-Begriffe wie „Cucky“, „Wimp“, „Bull“ oder „Hotwife“ erläutert werden, die außerhalb des „harten Kerns“ dieser Gruppierungen keine Rolle spielen.
Das Interesse an Cuckolding ist heute (2026) weiterhin gestiegen. Zuverlässige Zahlen liegen allerdings kaum vor. Auf einer Webseite, die Statistiken darüber verbreitete, können wir lesen:
35 % der Männer sind entweder „interessiert“ oder „sehr interessiert“, Cuckolding auszuprobieren 6 von 10 Männern haben davon geträumt, während dies bei nur 3 von 10 Frauen der Fall ist Suchanfragen nach „Cuckold“ auf pornografischen Seiten Porno-Websites sind in den letzten drei Jahren um 57 % gestiegen.
Weiter finden wir dort die Anzahl von aktiven Cuckolds und Ex-Cuckolds unter verheirateten Partnern:
Etwa sieben Prozent sind „aktive“ Cuckolds. 80 Prozent der interessierten Ehepaare haben es bereits mit einem früheren Partner versucht, während es 20 Prozent der aktiven Ehepaare noch nie probiert haben.
Auf der zitierten Webseite finden sich weitere interessante Informationen und Statistiken.