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In unserem Lebensalltag gibt es keine Warenhäuser, in die wir einfach hineinspazieren können, um passende Gefühle zu erwerben. Ebenso wenig gibt es dort Geschäfts-, Ehe- oder Liebespartner(innen) zu kaufen. Wenn wir etwas Bestimmtes oder eine bestimmte Person benötigen, dann gehen wir auf die Suche, durchforsten entsprechende Märkte und gehen schließlich einen „Deal“ ein. Ob Person, Dienstleistung oder Ware – am Ende steht eine Übereinkunft. Ob sie wirklich dem entspricht, was wir im Kopf hatten, als wir auf die Pirsch gegangen sind?
Erlaubt mir zunächst ein Zitat von Kurt Tucholsky:
In stiller Nacht und monogamen Betten
denkst du dir aus, was dir am Leben fehlt.
Die Nerven knistern. Wenn wir das doch hätten,
was uns, weil es nicht da ist, leise quält.
Text
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